Eliza + Eliza Mono
Was entsteht, wenn Pixel auf eine Serifenschrift treffen?
Kontext
Was passiert, wenn die starre Logik des Pixels auf die humanistische Konstruktion einer Serifenschrift trifft?
Ansatz
Eliza führt das Quadrat als wiederkehrendes Element in die vertrauten Formen einer Übergangsantiqua ein. Kurven treffen auf kantige Unterbrechungen und bringen zwei scheinbar gegensätzliche Eigenschaften innerhalb derselben Buchstabenformen zusammen: humanistische Lebendigkeit und digitale Strenge.
Über Stylistic Sets lassen sich einzelne Zeichen in noch markantere Formen überführen. Die Spannung zwischen beiden Prinzipien wird damit innerhalb der Schrift selbst variabel. Über vier Schnitte in Roman und Italic entwickelt sich die Idee zu einer vielseitigen Familie. Eliza Mono überträgt dasselbe Prinzip in eine nichtproportionale Schriftstruktur.
Statt sich zwischen Mensch und Maschine zu entscheiden, untersucht Eliza den Raum, in dem ihre visuellen Sprachen aufeinandertreffen.
Projektdokumentation