23. Jeonju International Film Festival
Wie werden filmische Elemente zu grafischem Material?
Kontext
Das Jeonju International Film Festival zählt zu den wichtigsten Festivals für unabhängiges und experimentelles Kino in Südkorea. Sein Programm versammelt Filme, die jenseits des Mainstreams nach neuen Perspektiven und Ausdrucksformen suchen. Jede Ausgabe entwickelt eine eigene visuelle Identität und greift zugleich wiederkehrende Elemente auf, die eine Verbindung zur Geschichte des Festivals herstellen.
Ansatz
Für die 23. Ausgabe untersucht die Gestaltung das Verhältnis von Kino, Projektion und Bewegung. Ausgangspunkt ist das wiederkehrende „J“ des Festivals. Seine Form wird zu einem flexiblen grafischen System weiterentwickelt, das sich am Lichtkegel eines Filmprojektors orientiert. Licht, Geometrie und Bewegung ziehen sich als Prinzipien durch Plakate, digitale Anwendungen und Bewegtbild.
Das Festivalzeichen funktioniert dabei nicht als festes Symbol, sondern als veränderbare Struktur. Es kann immer neue Formen annehmen und bleibt dennoch mit der visuellen Geschichte von Jeonju verbunden.
Projektdokumentation