Streichquartett Biennale Amsterdam
Wie kann Musik sichtbar werden, bevor sie hörbar wird?
Kontext
Die String Quartet Biennale Amsterdam bringt internationale Ensembles und neue Perspektiven auf eine der traditionsreichsten Formen klassischer Musik zusammen.
Ansatz
Die visuelle Identität löst sich vom historischen Bild der Kammermusik und richtet den Blick stattdessen auf die körperlichen Gesten und das Zusammenspiel, aus denen eine Aufführung entsteht.
Eine eigens entwickelte Displayschrift übersetzt die charakteristischen Bewegungen des Streichquartettspiels in visuelle Formen. Bogenführung, Handpositionen und die wechselnde Dynamik zwischen vier Musiker*innen bilden die Grundlage für expressive Buchstaben. Jedes Zeichen hält eine andere Geste fest und macht die Typografie selbst zu einer Aufzeichnung musikalischer Bewegung.
Auf Plakaten, in digitalen Medien und Animationen überträgt die Identität die Energie der Aufführung in eine visuelle Sprache. Das Festival erscheint so nicht als statische Tradition, sondern als lebendige Praxis, die von Rhythmus, Interaktion und Austausch geprägt ist.
Projektdokumentation