Rotes Plakat der String Quartet Biennale mit Handmotiven in einer Werbevitrine am Wasser in Amsterdam.
Hochformatiger Ausschnitt der Werbevitrine mit rotem Biennale-Plakat vor dem Amsterdamer Hafen.

Streichquartett Biennale Amsterdam

Wie kann Musik sichtbar werden, bevor sie hörbar wird?

Kontext

Die String Quartet Biennale Amsterdam bringt internationale Ensembles und neue Perspektiven auf eine der traditionsreichsten Formen klassischer Musik zusammen.

Ansatz

Die visuelle Identität löst sich vom historischen Bild der Kammermusik und richtet den Blick stattdessen auf die körperlichen Gesten und das Zusammenspiel, aus denen eine Aufführung entsteht.
Eine eigens entwickelte Displayschrift übersetzt die charakteristischen Bewegungen des Streichquartettspiels in visuelle Formen. Bogenführung, Handpositionen und die wechselnde Dynamik zwischen vier Musiker*innen bilden die Grundlage für expressive Buchstaben. Jedes Zeichen hält eine andere Geste fest und macht die Typografie selbst zu einer Aufzeichnung musikalischer Bewegung.
Auf Plakaten, in digitalen Medien und Animationen überträgt die Identität die Energie der Aufführung in eine visuelle Sprache. Das Festival erscheint so nicht als statische Tradition, sondern als lebendige Praxis, die von Rhythmus, Interaktion und Austausch geprägt ist.

Projektdokumentation

Fotoshooting für die Biennale: Studiolicht und schwarzer Stoff rahmen eine Person mit zum Instrumentenspiel geformten Händen.
Zwei Hände vor schwarzem Stoff: eine locker herabhängend, die andere aufrecht mit gekrümmten Fingern.
Nahaufnahme zweier Hände vor schwarzem Stoff, die unterschiedliche Griff- und Spielgesten formen.
Arme und Hände vor schwarzem Stoff; eine Hand ist angehoben, die andere zeigt mit gekrümmten Fingern nach unten.
Reihe von Buchstaben A, deren Schräglage stufenweise zwischen plus und minus 60 Grad verändert wird.
Schriftmuster der Biennale mit weißen Buchstaben, Ziffern und Zeichen auf Schwarz; wiederholte A formen eine rhythmische Reihe.
Großes weißes B der Biennale-Schrift mit starkem Kontrast zwischen dünnen und breiten Strichen.
Zwei weiße T mit dünnen Stämmen und breiten, zugespitzten Kopfserifen.
Vergrößerter Ausschnitt eines weißen R mit geschwungener Rundung und schrägem Bein.
Weiße Buchstaben I und J mit feinen Serifen und einem runden Abschluss am J.
Weißer Schriftzug „Strijkkwartet Biënnale Amsterdam“ auf Schwarz mit einer Reihe unterschiedlich geneigter A.
Rotes Biennale-Plakat mit weißen Buchstabenreihen und zwei freigestellten Händen in Spielgesten.
Festivalgäste sitzen an einem Tisch vor großformatigen Plakaten mit Handmotiven und expressiver Typografie.
Roter Empfangstresen mit weißem „Welkom!“-Schriftzug und rotem Teppich im Festivalfoyer.
Hohe Banner mit Handmotiven und farbigen Buchstaben hängen über mehrere Geschosse im Festivalgebäude.
Menschen an einem Verkaufstisch mit Stapeln roter Biennale-Programmhefte und weiteren Drucksachen.
Instagram-Beitrag mit einem typografisch bedruckten Papierobjekt auf einem Sandstrand.
Instagram-Beitrag mit farbigen Wandflächen und Biennale-Plakaten im Veranstaltungsgebäude.
Instagram-Beitrag mit einem hochgehaltenen weißen Stoffbanner und einer großen schwarz-weißen Handdarstellung.
Instagram-Beitrag mit einem Frühstückstablett und kleinen roten und türkisen Biennale-Drucksachen.
Rotes Programmheft der Biennale mit weißen Buchstabenreihen, zwei Handmotiven und dem Titel „Programma ’18“.
Doppelseite im Programmheft mit einer Landschaftsfotografie und einem Kreis weißer Blüten im Gras.
Gelbe Programmheft-Doppelseite mit großen Überschriften, schmalen Textspalten und Fotografien von Streichensembles.
Programmheft-Doppelseite zu „Het Atriumcafé“ und „Lloyd Hotel“ mit Schwarz-Weiß-Fotografien und mehrspaltigem Text.
Zwei cremefarbene Stofftaschen, eine mit roter Biennale-Typografie und eine mit schwarzem Handmotiv.
Konzertsaal mit Publikum und Bühne; auf die große Rückwand wird eine Handdarstellung projiziert.

Projekt

Projekttitel
Streichquartett Biennale Amsterdam
Auftraggeber*in
Stichting Strijkkwartet Biënnale Amsterdam
Jahr
2018
Leistungen
Erscheinungsbild, Kampagnengestaltung, Schriftgestaltung
Rolle
Konzeption, Art Direction, Schriftgestaltung
Projektleitung
Markus Lange
Grafikdesign
Markus Lange, Pawel Wolowitsch
Fotografie
Marco Warmuth
Animation
Patrik Bablo
Ort
Muziekgebouw Amsterdam, Amsterdam
Schriften
Strijk von Pawel Wolowitsch
Neutral von Typotheque